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Am Beispiel meiner Oma
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 "Es ist dieser intensive Geruch warmer Milch, der mir als allererstes wieder einfällt. Und mein Großvater, der war im Himmel beim lieben Gott in seiner Küche. Wenn dieser tröstende Himmel glutrot war, dann haben sie Plätzchen gebacken. Mein wortloser Großvater, die Engel und der liebe Gott. Das habe ich wirklich geglaubt.
Doch dieser Glaube ist es, den ich verloren habe, der mir genommen wurde. Die Hoffnung an diesen warmen Ort. Darauf, Großvater irgendwann fragen zu können, wie meine Oma gewesen ist, als sie noch nicht so traurig war."

Was schreibt man zum Thema Pudding?

Dies ist der Anfang des Textes, den ich anlässlich meines Auftrittes bei der 3. Bielefelder Nacht der Museen gelesen habe. Veranstaltet von Texteratur fand die Lesung als halboffene Bühne ab Mitternacht im Historischen Museum statt. Und weil dort zu der Zeit eine Ausstellung zum Thema "Pudding" stattfand, wurde die Lesung eben auch unter dieses Motto gestellt.
 Jetzt zum Downloaden: Nachdem der Text alle drei Feuertaufen (Lange Nacht der Museen, Slam im Mai und die Literaturdämmerung im Falkendom) überstanden hat, hier der Slam-Edit als Download. Diese Version ist etwas kürzer, damit sie die 8-Minuten-Regel nicht bricht. Die lange Version werde ich aber bestimmt auf der einen oder anderen Lesung noch vortragen.

Was meinst Du?
Jeder hat eine Meinung. Du sicherlich auch zu dem hier. Deshalb bin ich gespannt auf Deinen Kommentar, der dann hier erscheint. Bitte! Sag doch. |
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